Nachwuchskräfte lernen Erste Hilfe

 

 

Zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz konnten wir für 17 unserer Mitglieder einen Ersthelfer-Kurs anbieten.

Der eine braucht ihn für die Truppmannausbildung und manch einer wollte sein Wissen und Können für die Jugendfeuerwehrarbeit wieder auffrischen. Den insgesamt 16 stündigen Kurs führten wir am Wochenende vom 20.02. -21.02.2010 im Feuerwehrhaus Rosdorf durch.

 

 

Samstag, 09:30 Uhr

Begonnen haben wir mit dem Grundlegenden „Know-how“, wozu bin ich verpflichtet, was ist eine Rettungskette, wie wichtig und was sind überhaupt Sofortmaßnahmen, etc. Bei einer einstündigen Mittagspause haben wir es uns nicht nehmen lassen den beginnenden Frühling beim Grillen zu begrüssen.

Nun kam der praktische Teil, vom Rautekgriff über die stabile Seitenlage bis hin zur Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW).

lass="MsoNormal" style="margin: 0cm 0cm 10pt;">Um zu zeigen wie lange und anstrengend eine HLW ist durfte jeder Teilnehmer diese 10 Minuten lang an einer von drei Übungspuppen durchführen. Und so mancher war davon ziemlich fertig. (10 Minuten wird allgemein als Zeitspanne genommen die von der Alamierung bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte vergeht.) Wir übten unter anderem auch noch das Befreien einer „bewusstlosen“ liegenden Person aus einem PKW.

Gegen 16:30 Uhr war erst einmal Schluss.

 

Sonntag

Weiter ging es am nächsten Tag ebenfalls um 09:30 Uhr. Alle Teilnehmer kämpften sich durch den nächtlichen Schneesturm.

Um das Gestern gelernte zu wiederholen wurden wir in drei Gruppen eingeteilt die bestimmte Situationen improvisieren sollten.

Danach wurden wir aufgeklärt wie man am  besten Verbrennungen, Verätzungen und Vergiftungen behandelt.  Nach einer Mittagspause und einer Verpflegung in Form von Pizza, hieß es für alle, die „offenen Wunden“ zu versorgen. Nach kurzer Einweisung und mit einem Übungspaket ausgestattet konnte jeder versuchen einen Kopfverband, Fuß- oder Handverband und auch den einen oder anderen Druckverband zu binden.  Weiterhin gingen wir heute auch auf einen Autounfall mit Motorrad ein. So übten wir,  wie man am besten den Helm abnimmt.

Gegen 17 Uhr war der Kurs dann auch vorbei und alle bekamen die „Erst-Helfer-Bescheinigung“ ausgehändigt. (Gültig für 2 Jahre)

Abschließend komme Ich (und Ich denke Ich kann in diesem Fall für alle Teilnehmer sprechen) zu folgendem Fazit: Ein Erste-Hilfe-Kurs lohnt sich immer,  denn man lernt nie aus. Die Atmosphäre war locker, wir hatten viel Spaß und dennoch war jedem der Ernst bei der Sache bewusst, denn alles was wir an diesem Wochenende gelernt haben kann im Endeffekt dazu führen, dass ein Menschenleben gerettet werden kann.

 

Weitere Bilder gibt es hier.

 

Bericht: T.Sprenger

Fotos: Florian Henke